Bewerbertipps

Bewerbertipps

Als Online-Stellenportal haben wir regen Kontakt zu den Personalentscheidern und Personalabteilungen, die uns immer wieder mitteilen, worauf Sie achten und was Wichtig für eine Bewerbung ist.
Diese Hinweise möchten wir gerne weitergeben, damit die Bewerbung ein voller Erfolg wird.

Heutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten sich über aktuelle Stellenangebote zu informieren, egal ob Zeitung, Messen, das schwarze Brett oder Online-Jobbörsen. Alle bieten aktuelle Jobs und die Situation könnte für den Bewerber nicht besser sein, denn im Bereich der pädagogischen, therapeutischen und sozialen Berufe wird händeringend Personal gesucht.

 

Informationen zur Online-Bewerbung

Wie sollte das Bewerbungsanschreiben aussehen?

Wie sollte ein Deckblatt aussehen?

Das Bewerbungsbild

Informationen zum Vorstellungsgespräch

Informationen zur Bewerbungsmappe

Aufbau des tabellarischen Lebenslaufs

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

 

Informationen zur Online-Bewerbung

Tipps für die Online-Bewerbung

In Zeiten des Internets und Smartphones ist man immer und überall erreichbar und kommuniziert. Mit der Hilfe von Job-Apps für medizinische Berufe kann man sich immer informieren.
Bevor man eine Onlinebewerbung absendet, sollten ein paar Punkte im Vorfeld erledigt werden.

E-Mailadresse beachten

wichtig ist eine eindeutige E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse sollte idealerweise den Vor- und Nachnamen beinhalten. Auf den ersten Blick mag dieser Hinweis altmodisch erscheinen, jedoch werden heute immer noch Bewerbungen mit Kosenamenkennung versendet. Daher sich eine E-Mail bei einem der zahlreichen Anbieter einen kostenfreien Account anlegen.

Betreffzeile beachten

Die Betreffzeile sollte eindeutig sein, denn die Personalabteilung sollte sofort wissen, um welche Bewerbung es sich handelt, denn die Personalabteilungen erhalten täglich viel Post. Daher auch angeben, für welchen Job man sich bewirbt.

Täglicher Abruf

Das E-Mail-Postfach sollte dann auch täglich geprüft werden und auf Mails binnen 24 Stunden geantwortet werden.

 

Wie sollte das Bewerbungsanschreiben aussehen

Bewerbungsanschreiben

Hier bedarf es sehr viel Sorgfalt und sollte keinem Serienbrief gleichen.
Das Anschreiben sollte konkret an einen Ansprechpartner gesendet werden und auch Bezug zur ausgeschriebenen Stelle haben. Optimal wäre der Referenzhinweis, wo die Stelle im Internet gefunden wurde. Außerdem gilt der Satz: So kurz wie möglich und Wiederholungen sollten unbedingt vermieden werden. Am Ende sollte noch mal nach Fehlern geschaut und ggf. korrigiert werden.

Während der Bewerbungsphase stößt man immer wieder auf gelungene und schöne Formulierungen. Speichern Sie die ab und verwenden sie diese. Am Ende sollte die Bewerbung aus einem Guss und mit eigenen Worten verfasst sein.

 

Wie sollte ein Deckblatt aussehen?

Der erste Eindruck zählt - das gilt auch für das Deckblatt der Bewerbung. Es sollte alle wichtigen Informationen übersichtlich darstellen. Überflüssige Angaben sollten hier vermieden werden. Außerdem soll es den Personaler einladen, sich die Unterlagen weiter anzuschauen und Interesse wecken. Daher gilt es, einige Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.

Inhalte eines Bewerbungsdeckblattes

Einleitend ist zu sagen, dass hier die W-Fragen beantwortet werden sollten.

  • Wer bewirbt sich?
  • Welche Stelle möchte der Bewerber haben?
  • Wie sieht der Bewerber aus?
  • Wer hat die Stelle ausgeschrieben

Konnten diese Fragen mithilfe des Deckblattes der Bewerber beantwortet werden, so sind alle relevanten Informationen für den Personaler gegeben. Nun gilt es, diese Informationen darzustellen.

Die Auswahl der Schriftart hat einen hohen Rang, denn hat man sich für einen Font entschieden, sollte dieser konsequent bei der kompletten Bewerbung beibehalten werden. Somit wirkt die Bewerbung bzw. Bewerbungsmappe harmonischer.

Aufbau eines Deckblattes

Es gibt keinen standardisierten Aufbau um alle wichtigen Informationen wiederzugeben, somit ist hier Platz für Kreativität. Jedoch gilt es, nicht vom eigentlichen Inhalt abzulenken.  Oft ist weniger mehr. Natürlich können Rahmen und Linien für eine bessere Übersichtlichkeit eingesetzt werden, dann aber dosiert und die Klarheit und Struktur des Deckblattes sollte dabei nicht verloren gehen.

Folgende Punkte gilt es auf dem Deckblatt klar und deutlich unter zu bringen:

  • Auszuschreibende Stelle:  Geben Sie an auf welche Stelle Sie sich bewerben möchten
  • Referenznummer: oftmals stehen in den Stellenbeschreibungen Referenznummern, diese sollte Sie im Deckblatt mit anbringen
  • Unternehmen: Geben Sie an um welche Stelle in welchem Unternehmen es sich handelt-es rundet das Bild ab.
  • Ihre Kontaktdaten: Schreiben Sie auf das Deckblatt der Bewerbung Ihre Kontaktdaten mit Adresse, Telefonnummer und E-Mailadresse, dass bei Rückfragen sofort Kontakt zu Ihnen aufgenommen werden kann.
  • Ihr Bewerbungsbild: Heute kein Muss mehr, aber immer noch gerne gesehen. Platzieren Sie Ihr Bewerbungsbild prominent auf dem Deckblatt.

Druckes des Deckblattes

Soll die Bewerbung schriftlich per Brief und nicht als Online-Bewerbung erfolgen, gilt es alle Dokumente auszudrucken. Beim Deckblatt ist zu beachten, dass das Bewerbungsbild für den Ausdruck entfernt wird und nach dem Drucken mit einem Fotokleber per Hand auf das Deckblatt fixiert wird.

Online-Versand des  Deckblattes

Soll die Bewerbung per E-Mail oder über ein Onlinetool mit einer Uploadfunktion versendet werden, sollte die Bewerbung mit Deckblatt und Lebenslauf in einem PDF gesendet werden.

Deckblatt als Muster-Word-Vorlagen

"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und Grün des Lebens goldner Baum." so Mephisto in Goethes Faust. Daher haben wir Muster-Word-Vorlagen als Download bereitgestellt, die die Erstellung eines Deckblattes vereinfachen sollen. Einfach die Vorlage wählen, die einen anspricht und dann für die eigenen Bedürfnisse ändern.

 

Das Bewerbungsbild

Das Bewerbungsbild ist ein Aushängeschild, wo es gilt, Fettnäpfchen zu vermeiden. Zuerst gilt es die Frage zu klären, möchte man eine Bewerbung mit oder ohne Bewerbungsbild abgeben. Heutzutage ist man in Zeiten der Chancengleichheit nicht mehr gezwungen eines abzugeben, jedoch sind Bewerbungsbilder immer noch willkommen.
Wie sollte das perfekte Bewerbungsbild aussehen?

Hintergrund

Als Beispiel veröffentlichen wir zwei Bilder.

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schlechtes-beispiel-bewerbungsbild-2

 Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen wir keine Originalbilder zeigen, diese sollen jedoch symbolisch stehen. Stellt sich die Frage, eignen sich diese beiden Bilder für das perfekte Bewerbungsbild?

Die Antwort diesbezüglich ist kurz und eindeutig: nein. Wir lösen einmal auf und zeigen die kompletten Bilder.

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original-schlechtes-beispiel-bewerbungsbild-2

Der Hintergrund sollte neutral sein. Motive, die keinen positiven Eindruck hinterlassen sind: mit einem Weinglas zu prosten, vor einer Schrankwand, Bikinibilder aus dem letzten Urlaub oder Bilder vor einer einfarbigen Wand geschossen mit dem Selfie-Stick oder von Freunden.

Professioneller Fotograf

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Für ein ansprechendes Bewerbungsbild sollte professionelle Hilfe von einem Fotografen eingeholt werden.  Zu beachten ist zusätzlich, dass man beim Fotografen Bewerbungsbilder für Onlinebewerbungen möchte. Ein kleiner und doch entscheidender Unterschied, der leider auch ein paar Euro mehr kostet, jedoch einem viel Arbeit erspart und man auf der rechtlich sicheren Seite ist. Bei Bildern für eine Onlinebewerbung erhält man seine Fotos auf einem USB-Stick oder einer CD-ROM für daheim und die Bilder sind auch schon entsprechend abgespeichert in unterschiedlichen Größen und Formaten.
Lässt man beim Fotografen nur Bewerbungsbilder anfertigen und geht mit diesen dann nach Hause und setzt sich dann an den PC und scannt diese ein und speichert sie für die Onlinebewerbung ab, begeht eine Tat, wozu einem der Fotograf keine Erlaubnis erteilt hat. Der Fotograf nimmt einem diese Arbeit ab und räumt einem auch das Recht ein, die Bilder digital zu nutzen, wenn man diesen kleinen Aufpreis zahlt.
Daher nach Bildern für eine Onlinebewerbung verlangen. Und der Fotograf hat das Auge um jeden perfekt in Szene zu setzen.

Kleidung

Die Kleidung beim Fototermin für die Bewerbungsbilder sollte dem Anlass entsprechend sein. Verkleiden ist nicht angesagt, sondern es sollte die eigene Persönlichkeit unterstreichen. Die Kleidung sollte nicht bunt und schrill sein, sondern man sollte sich darin wohlfühlen. Das Ergebnis wird man dann auch auf dem Bild sehen, denn trägt man Kleidung, die einem nicht gefällt oder die falsche Größe hat, dann strahlt man das leider auch auf den Bildern aus.

 

Informationen zum Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespraech

Vorbereitung

Eine Liste mit Fragen sollte auf einen Notizblock notiert und im Gespräch angebracht werden.  Wurden die Fragen im Laufe des Gespräches geklärt, können diese auch abgehakt werden. Dem Personalleiter zeigt es, dass man sich im Vorfeld Gedanken gemacht hat und bereits Fragen formulierte. Man sollte auch keine Bedenken haben, wenn sich alle Fragen im Gespräch klären.
Weiterhin sollte man ein kurzes Statement von 30 bis 60 Sekunden vorbereiten, wo man für sich wirbt und dem Personalleiter erklärt, weshalb man die richtige Besetzung für die ausgeschriebene Stelle ist. Dieses Statement kann auch gerne mit Freunden vorbereiten.

Kleider machen Leute

Noch heute gilt der Spruch, dass Kleider Leute machen, aber Vorsicht, verkleiden soll und muss sich keiner. Wichtig ist, man sollte sich in der Kleidung wohlfühlen und sie sollte auch passen. Zu enge Kleidung ist ebenso wenig angesagt, wie zerrissene Jeans.
Je höher die Position, desto mehr wird auch die passende Kleidung erwartet. Bei den Männern gilt nicht immer automatisch Krawattenpflicht. Bewirbt man sich jedoch auf eine Leitungsposition, sollte auch der Binder nicht fehlen.
Bei der Wahl der Kleidung also darauf achten, dass sie sauber ist und passt. Und fühlt man sich darin wohl, transportiert man auch das Gefühl nach außen. An dem Tag des Vorstellungsgespräches ist jeder sowieso aufgeregt, da sollte die Kleidung nicht zwicken oder einem nicht gefallen.

Zeitmanagement

Zur Vorbereitung des Vorstellungsgespräches sollte im Vorfeld geklärt werden, wie lange fährt dorthin. Welches Transportmittel wird genutzt? Bietet sich die Möglichkeit an, dann sollte man bereits ein oder zwei Tage vor dem Termin bereits den Weg dahin ablaufen und schauen, wo das Gespräch stattfinden wird.
Außerdem sollte ein Zeitpuffer für unvorhergesehene Ereignisse eingebaut werden. Sollte die Bahn doch Verspätung haben, dann frühzeitig anrufen und erklären, dass man aus den gegebenen Umständen sich leider verspätet. Jedoch ist das keine Ausrede, wenn man verschlafen hat.

Knigge ist immer noch angesagt

Sobald beim Vorstellungsgespräch vor Ort ist und sich am Empfang meldete, steht man unter Beobachtung. Jetzt heißt es, sich nur nicht nervös machen lassen. Trotzdem gilt es, die Umgangsformen zu wahren.
Wird man beim Gespräch gefragt, ob man Wasser oder Kaffee haben möchte, sollte aus den beiden Varianten gewählt werden und keine Sonderwünsche geäußert werden.

 

Informationen zur Bewerbungsmappe

In der heutigen Zeit gibt es zwei Möglichkeiten seine Bewerbungsmappe zu versenden: entweder per Post oder auf elektronische Weise. Wir wollen Tipps für Varianten weitergeben.

Bewerbungsmappe per Post senden

Eine Bewerbungsmappe besteht aus mehreren Teilen und all jene sollten zu einem positiven Gesamtbild kommen. Idealerweise nutzt man für den Postversand die im Handel dafür erhältlichen Bewerbungsmappen. Diese sind so vorgefertigt, dass jeder perfekt in Szene gesetzt wird.

Neben dem Deckblatt mit aufgeklebtem Bewerbungsbild sollte ebenso der tabellarische Lebenslauf eingebunden werden. Nicht zu vergessen sind die Kopien der letzten Zeugnisse und Qualifikationen und diese auch in der richtigen Reihenfolge bei zuheften.

Am Ende noch das Anschreiben in der gleichen Schriftart ausgedruckt und auf die Mappe gelegt und dann kann die Bewerbung mit der Post versendet werden.

Bewerbungsmappe auf elektronischem Weg

Für die elektronische Bewerbung gilt es, ein paar Vorbereitungen zu treffen. In der richtigen Reihenfolge und in einer PDF-Datei sollten die Zeugnisse gescannt werden. Diese Datei sollte idealerweise keine 20 MB überschreiten, da sie sonst von den Mailprogrammen abgelehnt werden könnte. Wird die Datei mit den Zeugnissen zu groß, bieten sie im Anschreiben an, die Datei bei Bedarf später nach Aufforderung zu senden bzw. zum Vorstellungsgespräch mitzubringen. Zu beachten ist noch der Dateiname, der sollte idealerweise den eigenen Namen und Zeugnisse oder Qualifikationen beinhalten. Dateinamen wie Anhang1 oder Zeugnis_A sollten vermieden werden.

Der tabellarische Lebenslauf, mit allen Qualifikationen und Benotung, und das Deckblatt sollten als ein PDF-Dokument immer wieder neu erstellt werden. Das PDF-Format ist wichtig, da Virenscanner Word-Dokumente ablehnen könnten, außerdem besteht die Möglichkeit, dass das eine Schriftart gewählt wurde, die der Personaler nicht hat und dann wird das Dokument geöffnet und die ganze Formatierung ist verloren. Damit dies nicht passiert, wünschen sich die Entscheider idealerweise ein PDF-Dokument, so kann auch sichergestellt werden, dass die Formatierung von jedem PC gelesen wird.

 

Aufbau des tabellarischen Lebenslaufs

tabellarischer Lebenslauf

Wie sollte er denn nun sein? Vorwärts oder rückwärts? Von der Geburt bis zum heutigen Tag oder genau umgekehrt? Die Antwort diesbezüglich relativ einfach: Egal, nur muss es denn konsequent durchgezogen werden.

Wichtig ist beim tabellarischen Lebenslauf, dass er lückenlos ist. Sollten doch sogenannte „weiße Flecken“ vorkommen, dann gilt es nicht durch Kreativität diese zu schließen, sondern ehrlich den Zeitraum anzugeben.  Spätestens im Vorstellungsgespräch wird der Personaler nach den „weißen Flecken“ fragen, und er kommt einem auch bei Kreativität auf die Schliche.

Ebenso sollten die Qualifikationen und Zeugnisse in der gleichen Reihenfolge aufgelistet werden.

 

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Im Folgenden haben wir noch ein paar Hinweise von Personalleitern zusammengetragen, die immer wieder auftauchen. Gerne geben wir diese weiter, damit sie in Zukunft vermieden werden.

  • Rechtschreibfehler sollten vermieden werden, daher Freunde drüber schauen lassen oder die Rechtschreibprüfung des Dudens zu Rate ziehen.
  • Das Versenden von mehreren Anhängen erweckt nicht optimalen Eindruck im Umgang mit E-Mailprogrammen. Daher sollte nur ein Anhang mitgesendet werden und dieser sollte auch einen eindeutigen Dateinamen haben, bspw. Bewerbungsmappe_Max_Mustermann.
  • Bei Online-Bewerbungen muss man ein Anschreiben verfassen und nutzt dafür das eigentliche Anschreiben und muss es daher nicht nochmal mit anfügen.
  • Smileys und Emojis haben in einer Bewerbung nichts verloren, ebenso Abkürzungen aus der Chatsprache.
  • Vor dem Betreten des Hauses beim Bewerbungsgespräch sollte das Handy oder Smartphone auf lautlos  gestellt und der Vibrationsalarm deaktiviert werden. Selfies können dann nach Gespräch geschossen und in den sozialen Netzwerken geteilt werden.